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 Geschichte
Redet man über die Geschichte von Bermensfeld, so muß man zwangsläufig über die Geschichte von Borbeck und dem Schloss Borbeck reden. Im 12. bis 14. Jahrhundert gehörte das heutige Bermensfeld zur Gemarkung Borbeck. Heute noch findet man auf Auszügen des Katasteramtes den Begriff Gemarkung Borbeck, da sich an dieser Einteilung bis heute nichts geändert hat. Der Bereich von der heutigen Mülheimer Stadtgrenze bis zur Emscher, wurde damals von zwei Borbecker Ritterhäusern, den Adelshäusern Ripshorst und Bermen, kontrolliert. Vom Haus Ripshorst ist zumindestens der zugehörige Bauernhof erhalten, der seit 1999 das Informationszentrum für den Emscher Landschaftspark beherbergt. Vom Haus Bermen sind keinerlei Gebäude erhalten geblieben und die genaue Lage ist daher nicht bekannt. Unser Ortsteil weist nun auf die Lage des Hauses Bermen und des zugehörigen Bauernhofes hin, da unsere Siedlung auf den damaligen Feldern des Bauernhofes entstanden ist. Am heutigen Lipperheidebaum grenzte die Gemarkung Borbeck an Lippern. Dort war der Sitz des Ritterhauses Overhus an deren Stelle später das Schloß Oberhausen entstand. Der Rittersitz Overhus war eine typische Wasserburg und wurde von zwei aus der Emscher gespeisten Gräben umgeben. Sie lag etwa 200 m emscheraufwärts vom jetzigen Schloß an einer Furt durch die Emscher durch die bei entsprechenden Wasserständen der Verkehr über die Emscher abgewickelt wurde. Der Name Lipperheidebaum, entstand durch den Wegzoll, es wurde eine Zollstation errichtet mit Wirtshaus und Pferdeställen, es hieß das Lipperhaus oder Lipperheidehaus, erst im 18 Jahrhundert kam der Name „Lipperheidebaum“ auf.
 Kneipen in Bermensfeld
Bermensfeld, in seiner heutigen Ausdehnung, entstand letztendlich durch die HOAG (Hüttengesellschaft Oberhausen AG) und diente der Unterbringung der Arbeiter und Angestellten. In den 60er Jahren war es üblich nach der Schicht noch ein Bier zu trinken. Das soziale Leben spielte sich in den Kneipen im Stadtteil ab. 13 Kneipen entstanden in diesem eher kleinen Stadtteil - und alle konnten überleben. Heute sieht das etwas anders aus. Von den 13 Kneipen blieben nur 4 noch erhalten und auch diese müssen täglich um Ihre Existenz kämpfen. Mit den Kneipen geht auch ein Stück der GEschichte unserer Region.

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